Pressemitteilung: Hanns-Seidel-Stiftung lädt zum Women's Breakfast in die Münchner Residenz - Keynote hält die grönländische Außenministerin Vivian Motzfeldt

Women's Breakfast der HSS im Rahmen der Münchner Sicherheitskonferenz: Vivian Motzfeldt, grönländische Keynotespeakerin, spricht über die Herausforderungen für die Demokratie - Schweizer Botschafterin Livia Leu betont die Notwendigkeit des diplomatischen Brückenschlags

München, 14. Februar 2026 - Zum traditionellen Women's Breakfast der Hanns-Seidel-Stiftung und der Bayerischen Staatskanzlei im Max-Joseph-Saal der Münchner Residenz fanden sich auch in diesem Jahr knapp 100 Persönlichkeiten internationaler Institutionen, Verbände und Parlamente ein, die sich über außen- und sicherheitspolitische Fragen austauschten.

Die Keynote hielt die grönländische Außen- und Wissenschaftsministerin Vivian Motzfeldt. Sie sprach darüber, wie wichtig es als kleines Land mit nur 57.000 Einwohnern ist, Allianzen mit anderen Staaten und internationalen Institutionen einzugehen. Und von der Schwierigkeit, sich als kleines Land gegenüber den Großmächten zu behaupten.

Im Anschluss fand ein Gespräch mit ihr und der Schweizer Botschafterin in Deutschland, Livia Leu, zum Thema "Demokratie unter Druck. Autokratische Herausforderungen im 21. Jahrhundert" statt. Im Rahmen des Gesprächs, das Christiane von Cettritz und Neuhaus, stv. Leitern des Referats für Grundsatzfragen der HSS, führte, ging es darum, welchen Herausforderungen die Demokratie derzeit ausgesetzt ist. Demokratie sei wichtiger denn je, gerade, wenn die regelbasierte Weltordnung unter Druck stehe. Demokratie brauche die Überzeugung und das Engagement gleichgesinnter Akteure - Wachsamkeit, Resilienz, Leadership und die Bereitschaft, Verantwortung zu übernehmen.

Das Frauenfrühstück fand in diesem Jahr bereits zum 14. Mal statt und hat sich inzwischen als fester Programmpunkt der Münchner Sicherheitskonferenz etabliert. Für die Hanns-Seidel-Stiftung als Mitveranstalterin begrüßte die stellvertretende HSS-Vorsitzende Kerstin Schreyer, MdL, die Gäste und betonte: "Frauen sollten sich gegenseitig unterstützen und in diesen unsicheren Zeiten gemeinsam die demokratischen Werte verteidigen."

Pressekontakt:

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