Deutlich mehr Telefon- und Videosprechstunden in der Pandemie

Baierbrunn (ots) -

Aus Angst, sich in der Arztpraxis bei anderen Patienten und Patientinnen mit dem Corona-Virus zu infizieren, haben viele Menschen Arztbesuche vermieden - was sich wahrscheinlich in den Gesundheitsstatistiken der nächsten Jahre niederschlagen wird.

Denn: Früherkennungsuntersuchungen und Vorsorgen wurden häufiger hinausgeschoben und damit eventuell die frühzeitige Entdeckung und Behandlung von Krankheiten versäumt, schreibt das "HausArzt-PatientenMagazin" in der aktuellen Ausgabe.

Ausgeklügelte Sicherheitskonzepte

Dabei waren die niedergelassenen Mediziner:innen gut vorbereitet: mit einem ausgeklügelten Sicherheitskonzept in den Praxen, zu dem ein Leitfaden mit Anweisungen und Checklisten vom Kompetenzzentrum (CoC) Hygiene und Medizinprodukte der Kassenärztlichen Vereinigungen und der Kassenärztlichen Bundesvereinigung gehörte, aber auch die Trennung von bestimmten Patientengruppen, die konsequente Einführung von Abstandsregelungen sowie Warnhinweise im Wartezimmer.

Auf der anderen Seite kam es durch die Pandemie zu einer enormen Ausweitung von Telefonsprechstunden, aber auch der Telemedizin: So wurden im vergangenen Jahr 2,5 Millionen Videosprechstunden abgehalten, im Jahr 2019 waren es nur wenige Tausend.

Diese Meldung ist nur mit Quellenangabe zur Veröffentlichung frei. Das "HausArzt-Patientenmagazin" gibt der Deutsche Hausärzteverband in Kooperation mit dem Wort & Bild Verlag heraus. Die Ausgabe 4/2021 wird bundesweit in Hausarztpraxen an Patienten abgegeben. Das "HausArzt-PatientenMagazin" finden Sie auch auf Facebook.

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