Die bewegte Stadt / Wohnen und Gesundheit gehören viel enger zusammen, als wir bisher dachten

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Baierbrunn (ots) -

Anmoderation: Früher wurden Städte autogerecht geplant und gebaut. Inzwischen weiß man, dass die Menschen im Mittelunkt stehen müssen und die richtige Umgebung das Krankheitsrisiko verringert. Marco Chwalek berichtet:

Sprecher: Es gibt gravierende Zusammenhänge zwischen den Orten, in denen wir leben und unserer Gesundheit, berichtet das Apothekenmagazin "Diabetes Ratgeber". Warum Stadtplanung und unser Wohlbefinden so eng zusammengehören und was das mit der alltäglichen Bewegung zu tun, erklärt uns Chefredakteurin Anne-Bärbel Köhle:

O-Ton Anne-Bärbel Köhle: 23 Sekunden

"Wenn wir uns im Alltag mehr bewegen, erkranken wir natürlich auch weniger zum Beispiel an Diabetes und Bluthochdruck. Gerade in unseren Städten ist aber vieles auf Bequemlichkeit ausgerichtet. Da hat man das Auto vor der Tür oder die Rolltreppe fährt zur Bahn hoch und überall sind Lifte. Jetzt ist es die Herausforderung, die Städte so zu gestalten, dass es den Bewohnerinnen und Bewohnern viel leichter fällt, sich zu bewegen."

Sprecher: Natürlich können wir auch selbst für mehr Bewegung sorgen. Aber wie kann die künftige Stadtplanung aussehen, um uns und unsere Gesundheit zu unterstützen?

O-Ton Anne-Bärbel Köhle: 24 Sekunden

"Es geht darum, den vorhandenen Raum anders aufzuteilen und vor allem den Autos den Platz zu nehmen und den Fokus viel mehr auf Grün- und Radflächen zu legen. Bei der Neuplanung von Quartieren oder Stadtteilen fließen diese Erkenntnisse aus der Wissenschaft schon ein. Eine moderne Stadt ist einfach fußgänger- und fahrradfreundlich, hat viel mehr Grünschneisen und natürlich auch einen besseren öffentlichen Nahverkehr."

Sprecher: Das hört sich interessant an, dauert aber sicher auch seine Zeit. Wie kann man die Menschen zeitnah zu mehr Bewegung animieren?

O-Ton Anne-Bärbel Köhle: 17 Sekunden

"In dem man Bewegungsanreize im Alltag schafft. In Stockholm gab es ein Experiment. Dort wurden Pianotreppen neben Rolltreppen installiert. Diese Pianotreppen erzeugten bei jeder Stufe einen Ton. Ergebnis: 66% der Menschen nahmen die Pianotreppe statt der Rolltreppe."

Abmoderation: Diese und andere kleine Maßnahmen machen Spaß, kosten nicht viel Geld und helfen uns allen, sich spielerisch mehr zu bewegen und gesund zu bleiben, berichtet der "Diabetes Ratgeber".

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Viele weitere interessante Gesundheitsnews gibt es unter
www.diabetes-ratgeber.net

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Katharina Neff-Neudert
Unternehmenskommunikation

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