Die zweite Welle - Kinder und Corona Das hat man aus dem Frühjahr gelernt und das muss man für den Herbst wissen

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Baierbrunn (ots) - Anmoderation: Viele Experten und Politiker meinen, dass sich eine zweite Welle des Coronavirus abzeichnet, denn die Infektionszahlen steigen kontinuierlich in Deutschland an und das beunruhigt viele Mütter und Väter. Marco Chwalek hat für uns nachgefragt:

Sprecher: Das Frühjahr hat viele Eltern durch die Schließung von Kitas und Schulen an ihre Grenzen gebracht. Wie wird der Alltag im Herbst aussehen? Gibt es neue Erkenntnisse? Wir haben mit Chefredakteurin Stefanie Becker, vom Apothekenmagazin Baby und Familie gesprochen und gefragt: Helfen uns Wissen und Erfahrung aus der ersten Welle?

O-Ton Stefanie Becker: 20 Sekunden

"Inzwischen weiß man, dass die Übertragung von Mensch zu Mensch eine entscheidende Rolle spielt und das Risiko im Freien geringer ist. Die Infektionsgefahr in geschlossenen Räumen, die ist deutlich höher und das liegt an den Aerosolen. Das sind ja winzigste Schwebeteile in der Luft. Und so kann das Virus also durch Atem- und durch Sprechluft übertragen werden."

Sprecher: Wie können wir uns noch schützen?

O-Ton Stefanie Becker: 14 Sekunden

"Es ist für uns alle wichtig, dass wir unbedingt weiterhin Abstand halten, dass wir die Alltagsmasken tragen, uns an die Husten- und Niesetikette halten und uns auch regelmäßig gründlich die Hände waschen. Und wir sollten die Räume gut und häufig durchlüften."

Sprecher: Sind jüngere Kinder an der Verbreitung maßgeblich beteiligt?

O-Ton Stefanie Becker: 17 Sekunden

"Viele Experten sind sich einig, dass Kinder weniger von Covid-19 betroffen sind als Erwachsene. Und sie stecken sich auch seltener mit dem Coronavirus an als ihre Eltern und auch die Schwere der Infektion, die ist geringer. Also wenn das Schnupfen-Problem losgeht, dann ist das wichtig zu wissen."

Sprecher: Was heißt das konkret für Kinder und Eltern?

O-Ton Stefanie Becker: 28 Sekunden

"Kinder, die sind im Herbst schnell mal erkältet und dann stellt sich natürlich die Frage für die Eltern: Darf das Kind in die Kita oder macht die Einrichtung sogar zu? Also, hat das Kind Husten oder Schnupfen ohne Fieber, dann ist es aus Sicht von vielen Kinderärzten nicht nötig, das Kind auf das Coronavirus zu testen. Allerdings muss das jeweilige Verbreitungsgeschehen natürlich von Covid-19 berücksichtigt werden. Und das Kleine darf auch keine Vorerkrankungen haben und nicht zu einer Risikogruppe gehören."

Abmoderation: Jetzt zum Herbst wissen wir also, dass Kinder, im Gegensatz zur Grippe, nicht maßgeblich an der Verbreitung von Covid-19 beteiligt sind, berichtet Baby und Familie.

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Katharina Neff-Neudert
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
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