Wozu ist die EU nütze? Fünf Beispiele, die jeden etwas angehen

Viele Bürger beäugen die Europäische Union kritisch - doch mehr als 60 Jahre nach Unterzeichnung der Römischen Verträge kann sie auch Begeisterung wecken. Fünf gute Gründe:

LEBEN, WO MAN WILL: Ein zentraler Punkt der EU ist der Binnenmarkt, und dort gelten die vier sogenannten Grundfreiheiten: freier Verkehr von Waren, Personen, Dienstleistungen und Kapitalverkehr. Das bedeutet, EU-Bürger dürfen überall in der Union reisen, leben, lernen
und arbeiten.

AUSLANDSSTUDIUM: Für ein Semester ins Ausland zu gehen, ist bei vielen Studenten fest eingeplant. Das EU-Programm "Erasmus" unterstützt sie dabei seit 1987. Nach Angaben der EU-Kommission haben
es schon rund neun Millionen Menschen genutzt, nicht nur Hochschulstudenten, sondern auch Azubis, Lehrer und Jungunternehmer. Immer mehr Studierende in der EU nutzen das Erasmus-Programm, wie diese Grafik zeigt: dpaq.de/LW9NE

ROAMING: Seit dem 15. Juni 2017 müssen Reisende beim Blick auf die Handyrechnung nach dem Urlaub im europäischen Ausland kein böses Erwachen mehr fürchten. Mit der Abschaffung der Roaming-Gebühren dürfen Mobilfunkbetreiber keine Aufschläge mehr für das Telefonieren,
SMS-Schreiben oder Surfen im EU-Ausland berechnen.

VERBRAUCHERSCHUTZ: Ob beim Shoppen im Internet oder bei Überweisungen
ins Ausland: Die EU versucht, Verbraucherrechte zu schützen. Gefährliche Produkte, Krankheitsvorsorge, saubere Luft, Entschädigung
bei ausgefallenen Flügen - Brüssel kümmert sich um alles Erdenkliche.
Oder versucht es zumindest.

FORSCHUNG: Zwischen 2014 und 2020 investiert die EU rund 80 Milliarden Euro in die Forschung und Ideen, die irgendwann Furore machen sollen, seien es neue, wirksame Antibiotika oder die Erdbeobachtung durch Satelliten. "Horizont 2020" heißt das Programm.

[Hinweis: Das angebotene Bildmaterial steht nur für die redaktionelle
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